Gemäß dem Motto " Aktiv bleiben - Aktiv werden" entstand 1970 die
erste Hilfs- und Selbsthilfe-
gemeinschaft rheumakranker Menschen in
der Bundesrepublik.
Damals wie heute stand dabei der Gedanke im Mittelpunkt, daß die medizinische Versorgung der Betroffenen allein nicht ausreicht.
Damit Millionen von Rheumakranken aktiv bleiben, wurden und werden hier Betroffene gemeinsam mit Fachleuten und engagierten Bürgern tätig.
Über 220.000 Menschen sind heute Mitglied in der Deutschen Rheuma-Liga, ihren 16 Landesverbänden und ihren 3 Mitgliedsverbänden. Damit ist die Deutsche Rheuma-Liga die größte deutsche Selbsthilfeorganisation im Gesundheitsbereich.
Betroffene, Bürger und Fachleute setzen sich gemeinsam ein für:
Das Wort Rheuma stammt aus dem Griechischen und bedeutet frei übersetzt "fließender Schmerz".
Dieser Schmerz und Bewegungsschwierigkeiten am Morgen führen die Menschen zum Arzt.
Heute fasst man rund 200 verschiedene Krankheitsbilder unter dem Begriff Rheuma zusammen, die sich in drei große Gruppen einteilen lassen:
Die pararheumatischen, also rheumaähnlichen Erkrankungen wie Gicht oder Osteoporose gehören streng genommen nicht dazu. Doch weil die Beschwerden sehr ähnlich sind, sollen sie hier kurz besprochen werden.
Bei allen rheumatischen Erkrankungen spielt das Immunsystem verrückt. Das Abwehrsystem des Körpers wendet sich gegen das eigene Gewebe, gegen Gelenke aber auch Muskeln, das Herz und in seltenen Fällen sogar gegen die Augen.
Deshalb ist es wichtig Rheuma konsequent zu behandeln. Voraussetzung dafür ist eine rechtzeitige, das heißt ein schnelle Diagnose. Heute dauert es im Durchschnitt noch sechs Jahre bis eine Rheumaerkrankung erkannt wird. Jahre, in denen die Krankheit weiter fortschreitet und der Patient an seinen Beschwerden leidet.